Selbstliebe lernen:
So schließt du Frieden mit deinem inneren Kritiker

Selbstliebe: ein jahrtausendealtes Geheimnis für ein erfülltes Leben – und der Joker für dein Wohlfühlgewicht

Wir Menschen brauchen Selbstliebe, um uns gesund und glücklich zu fühlen. Wenn wir Selbstliebe lernen, können wir leichter Schwierigkeiten meistern und ein erfülltes Leben führen.

Diese Erkenntnis ist nicht neu.

Schon die Buddhisten erkannten vor über 3000 Jahren:

Menschliches Leben besteht immer auch aus Leid.

Du kennst das sicher:

Mal bist du glücklich und schwebst auf Wolke sieben. Mal bist du traurig und am Boden.

Du hängst dein Herz an Dinge oder Menschen. Und dann verlierst du diese – durch Verlust, Trennung oder Tod.

Und wie jeder Mensch wirst du krank, alterst und stirbst irgendwann.

Wut, Enttäuschung, Liebeskummer, Verlust, Hilflosigkeit, Angst – all dies sind Gefühle, die zu unserem Leben dazu gehören.

Wir können das Auf und Ab des Lebens nicht verhindern.

Aber wir können lernen, alle menschlichen Erfahrungen als Teil unseres Weges anzunehmen.

Dann feiern wir unsere Hochmomente. Und vertrauen in Tiefmomenten auf unsere Selbstliebe und den Glauben an unsere innere Kraft.

Laut Buddhisten ist der beste Weg, um mit unangenehmen oder schmerzhaften Erfahrungen umzugehen, Selbstmitgefühl zu praktizieren.

Akzeptiere dein Mensch-Sein.

Nimm deinen Macken an. Verzeihe dir Fehler. Akzeptiere, dass du nicht immer glücklich sein kannst, sondern auch leidvolle Erfahrungen im Leben machst.

Sei dir selbst ein Freund – in guten wie in schlechten Zeiten.

Okay – und was hat das alles mit deinem Abnehm-Ziel zu tun?

Mehr als du vielleicht glaubst. Denn:

Auch wenn du abnehmen willst, brauchst du Selbstliebe bzw. Selbstmitgefühl.

Vielleicht kennst du ja eine oder mehrere der folgenden Situationen?

  • Du schaust in den Spiegel und siehst, dass die Hosen eng sitzen. Ja, du hast in letzter Zeit viel gegessen und jetzt ärgerst du dich über dich selbst. Dein innerer Kritiker schimpft: „Boah, du bist fett geworden!“ (oder sagt noch Verletzenderes…)
  • Du warst mit Freunden essen und hast mehr gegessen, als du wolltest. Jetzt fühlst du dich unwohl und hast ein schlechtes Gewissen.
  • Hast du Angst oder Zweifel, dass alle anderen super natürlich abnehmen können – du es aber nie schaffen wirst? „Vielleicht ist dieses achtsame Essen nichts für mich“, denkst du. „Vielleicht sollte ich doch noch mal eine Diät halten. Dann wird alles gut.“ Und schon fängst du wieder an zu hungern und der ganze Diät-Teufelskreislauf fängt von vorne an…

Wir alle haben in unserem Kopf innere Kritiker

Diese kritische, nörgelnde, zweifelnde und manchmal echt verletzende Stimme in uns, die uns manchmal ganz schön fertig macht. Die so lange auf unseren Makeln rumreitet, bis wir aufgeben wollen. Oder die uns so verletzend beschimpft, dass wir uns selbst nicht mehr ausstehen können.

Erkennst du eine der oben beschriebenen Situationen wieder?

Wenn sich dein innerer Kritiker beim nächsten Mal meldet, reagiere doch mal mit Selbstmitgefühl.

Sage dir:

„Ja, ich habe ein bisschen zugenommen und das wahrzunehmen, ist gerade eine leidvolle Erfahrung für mich. Ich beschimpfe mich nicht selbst dafür. Ich verdiene Mitgefühl.“

„Okay, ich habe mich überessen. Das fühlt sich gerade unangenehm an. Ich schenke mir Mitgefühl.“

„Ja, ich habe Ängste und Zweifel – so wie jeder Mensch Ängste und Zweifel hat. Ich nehme das wahr – und schenke mir Mitgefühl.“

Lass dich von der kritischen Stimme in deinem Kopf nicht klein reden. Vertraue auf das jahrtausendalte Geheimnis der Buddhisten. Habe Mitgefühl mit dir.

Du kannst jetzt ganz praktisch etwas für dich tun und Selbstliebe lernen

Dazu brauchst du nichts weiter als ein paar Kopfhörer und ein bisschen Zeit für dich. Lehne dich zurück und höre die folgenden Achtsam Schlank Podcast-Folgen.

Du findest Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wie kannst du Selbstliebe lernen?
  • Kannst du Frieden mit deinem “inneren Kritiker” schließen?
  • Wie hörst du auf, dich (beim Abnehmen) selbst zu sabotieren?
  • Wie kannst du dich auch mit deinen vermeintlichen Makeln (Speckröllchen, Falten, etc.) jetzt schon schön und liebenswert finden?

Willst du lieber lesen statt hören? Dann findest du hier den passenden Blogbeitrag zu den beiden Episoden.

Sei achtsam mit dir.

Deine Nuria

PS: Notiere dir deine Gedanken zum Thema „Selbstmitgefühl“ auf einem Blatt Papier oder in deinem Achtsamkeits-Journal. So gewinnst du deine eigenen Erkenntnisse – und profitierst am meisten.

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